Sexualstörungen beim Mann

Sexualstörungen beim Mann

Sexualstörungen beim Mann können unterschiedliche psychische und körperliche Ursachen haben, die von Stress oder Burn-Out-Zuständen bis zu Organbefunden am Genital reichen. Auslöser für sexuelle Störungen können ebenfalls die Einnahme von Medikamenten, Alkohol, Nikotin und sonstige Drogen sein.

Ebenso häufig sind psychoreaktive Entstehungsbedingungen und partnerschaftliche Konflikte der Hintergrund für anhaltende Probleme. Zu den häufigsten Sexualstörungen bei Männern zählen:

Sexualstörungen beim Mann: Sexuelle Appetenzstörung

Eine so genannte Appetenzstörung kann bei Männern das sexuelle Verlangen herabsetzen oder gänzlich aufheben, so dass ein zentraler Erlebnisbereich verschlossen bleibt und die Frage der Männlichkeit an sich in Frage gestellt ist.

Ursache hierfür sind verschiedene körperliche Störungen, Erschöpfungszustände, Medikamenteneinnahme, Partnerkonflikte und andere psychische Belastungen.
Dabei spricht primärer Libidomangel meistens für eine somatische Verursachung.
Wenn der Libidostörung eine Erektionsstörung vorausgegangen ist, sind oftmals psychoreaktive Bedingungen ausschlaggebend.

Sexualstörungen beim Mann: Erektile Dysfunktion – Erektionsstörungen

Bei Erektiler Dysfunktion sind trotz sexueller Lust Dauer oder Stärke der Erektion nicht ausreichend für einen befriedigenden Geschlechtsverkehr. Die Erektion ist dabei selten ganz aufgehoben, erfolgt unregelmäßig und unvollständig. Im einfachsten Falle ist die Erektionsschwäche auf gesteigerte Erwartungsspannung und willentliche Anstrengung zurückzuführen.

Sexuelle Probleme können laut Studie zu einer geringeren Lebenserwartung führen. Aber nur einer von zehn Männern mit erektiler Dysfunktion sucht deswegen überhaupt einen Arzt auf.

Die wichtigsten Ursachen bei Erektionsstörungen
Die wichtigsten Ursachen sind negative Vorerfahrungen, beruflicher Stress, Alltagsstress mit dem Partner, geringe Kommunikation mit dem Partner, ein zu hoher Anspruch an die eigene Sexualfunktion. Eine Erektionsstörung kann auch mit der Partnerin zusammenhängen.

Aus den genannten Umständen kann ein Teufelskreis entstehen – Erwartungsangst und Gliederschlaffung, welche die Erwartungsangst wiederum verstärkt. Hinzu kommt die Unsicherheit bezüglich der männlichen Identität, so dass das Erleben der sexuellen Insuffizienz zu Gefühlen der Beschämung und nicht selten zu Selbstwertkrisen führt.

Sexualstörungen beim Mann: Ejakulationsstörungen

Als Ejakulationsstörung bezeichnet man einen gestörten Ejakulationsablauf bei einem organisch gesunden Mann. Wenn der Ejakulationsreflex nicht hinreichend kontrolliert werden kann, erfolgt die Ejakulation zu früh, noch vor dem Einführen des Gliedes oder schon unmittelbar danach. Die psychischen Entstehungsbedingungen sind ähnlich wie bei Erektionsstörungen.

Sexualität neu erleben – wie Hypnose zum Glück dem Mann bei Sexualstörungen helfen kann und was sie bewirkt

Dass ein unerfülltes Sexualleben dabei eine schleichende Zersetzung einer Paarbeziehung bedeuten kann, dass Selbstwertgefühl sich entsprechend im Sinkflug befindet, wird scheinbar in Kauf genommen – dabei kann gerade im Bereich der sexuellen Störungen mit Hypnose vieles mit wenig Aufwand zum Besseren gewendet werden.

Hypnosetherapie bei Sexualstörungen kann weitreichende Folgen vermeiden
Ein versierter Hypnotherapeut ist nicht nur eine Vertrauensperson und damit auch zur Diskretion verpflichtet, sondern hat auch entsprechend weitreichende Erfahrungen mit den kleinen und großen Sorgen der Menschen – es gibt nichts, was es nicht gibt, peinlich ist nur, was hingenommen wird, obwohl es zum Positiven gewendet werden kann.

Auch wenn sexuelle Probleme auf körperlichen Ursachen beruhen können, sind sie meistens psychischer und emotionaler Natur. Dennoch wird ein verantwortungsvoller Hypnotherapeut erst an den benannten Problemen arbeiten, nachdem ein Arzt körperliche Ursachen ausgeschlossen hat. In den meisten Fällen ist eine Hypnotherapie ein wunderbares therapeutisches Werkzeug um die Sexualstörungen beim Mann aufzulösen.

Wie hilft Hypnose bei Sexualstörungen beim Mann?

Folgende Behandlungsansätze können bei sexuellen Störungen angewendet werden:
Mangelndes sexuelles Verlangen: Innerhalb des Trancezustandes wird das Unterbewusstsein aufgefordert, das Gedächtnis nach positiven sexuellen Erfahrungen zu durchforsten. Mittels Suggestion werden positive Gefühle neu belebt und längst vergessene Fantasien und Erregungszustände zu Tage befördert, um im alltäglichen Leben wieder zum tragen zu kommen.

Erektionsstörungen: Innerhalb des Trancezustandes wird das Unterbewusstsein aufgefordert, das Gedächtnis nach sexuellen Erfahrungen zu durchforsten, in denen Erektionsstörungen, Ängste und Überforderungsgefühle nicht vorhanden waren. Durch positive Suggestionen über das Unterbewusstsein kann eine normale Erektion ohne Versagensängste gefördert werden. Des Weiteren besteht die Möglichheit nach Ursachen in der Vergangenheit zu suchen. Es gibt häufig auslösende Momente, Ereignisse, die nicht selten in der Kindheit entstanden sind.

Ejakulationsstörungen: Es können so genannte Stopp-Suggestionen eingesetzt werden, mit deren Botschaft das Abstellen des üblichen Verhaltens und eine bessere Kontrolle über eine zu frühe Ejakulation bewirkt werden. Außerdem werden die psychoreaktiven Entstehungsbedingungen beleuchtet und in einen positiven Zusammenhang transformiert.
Moderne analytische Methoden befassen sich mit den ursächlichen emotionalen Themen und den psychoreaktiven Entstehungsbedingungen die zu dem Verhalten des Betroffenen beigetragen haben.

Neuronale Tiefenentspannung während des hypnotischen Trancezustandes, mit der auf natürliche Weise die Erholung des Organismus befördert wird. Einem Wiederauftreten von Versagensängsten- und Gedanken wird vorgebeugt, indem die verursachenden Emotionen verständlich gemacht und eine Neuorientierung ermöglicht wird.
Durch Suggestion wird auf das „Gleichgültigwerden“ der Missstände eingewirkt,
die Wahrnehmung von Ablehnungs- und Angstgefühls kann damit direkt beeinflusst werden. Durch Stärkung der Selbstheilungskräfte werden Blockaden aber auch Wut, Trauer oder Scham bezüglich der Symptomatik gelöst.
Hierdurch werden auch das Immunsystem, vegetative Funktionen, der Stoffwechsel unmittelbar angeregt werden – die Anzahl der abwehrwirksamen Blutkörperchen nimmt während der Trance zu.

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