Viele Klienten berichten von Scham und Schuldgefühlen. Diese Gefühle sind verständliche Reaktionen, sie zeigen, wie wichtig Ihnen Beziehungen, Leistung und Verlässlichkeit sind.
Gleichzeitig halten Scham und Schuld oft den Kreislauf aufrecht: Man zieht sich zurück, spricht weniger über Rückfälle und greift aus Druckerleichterung schneller wieder zum Alkohol, ein Teufelskreis.
Was in Scham- und Schuldmomenten passiert
Körperlich: Stressreaktion (Herzklopfen, Enge, Schlafstörungen).
Gedanklich: Selbstabwertung, Schwarz-Weiß-Denken („Alles oder nichts“).
Verhalten: Vermeidung, Geheimhaltung, Alleingänge – und dadurch weniger Unterstützung.
Wichtig: Scham und Schuld sind Gefühle, keine Beweise. Sie sagen nichts über Ihren Wert als Mensch.