Bindungsangst

Hypnose bei Bindungsangst

Haben Sie Angst wieder eine Beziehung einzugehen? Haben Sie Angst vor dem Schmerz, der Enttäuschung?

Menschen bevorzugen in der Regel eine liebevolle, harmonische und innige Beziehung. Wer liebt ist glücklicher und wer geliebt wird, ist noch glücklicher.

Gehören Sie zu den Menschen mit Bindungsangst oder auch Beziehungsangst? Die den Gedanken oder das Gefühl einer dauerhaften, innigen und nahen Beziehung nicht ertragen können. Wenn Sie merken, dass aus dem vielleicht ONS mehr werden könnte, oder Sie eine Vertrautheit spüren, geraten Betroffene in Panik. Sie beenden sofort die Beziehung. Flüchten aus der Beziehung, ziehen sich zurück. Äußern Sätze wie:“Ich habe keine Gefühle für Dich“ „Ich liebe meine Freiheit“ „Ich möchte für mich da sein“…. Dieses für den Partner erdrückende, egoistische, unverständliche Verhalten tritt völlig unerwartet auf. Der Partner ist geschockt und versteht die Welt nicht mehr. (siehe auch Verlassensangst)

Was ist Bindungsangst?

Bindungsangst beschreibt in erster Linie die Angst davor, mit einem Partner eine feste Bindung einzugehen. Man spricht von Bindungsangst, auch von Beziehungsangst. Während sich Betroffene einerseits nach Liebe und Nähe sehnen, leiden sie andererseits unter der Angst vor emotionaler Nähe sowie der festen Bindung. Von dieser Art der Beziehungsstörung sind Männer als auch Frauen gleichermaßen betroffen.

Betroffene flüchten bei zu viel Nähe in ihre Arbeit oder ihren Beruf oder in ihre eigene Welt. Sie möchten keinen Kontakt mehr zu demjenigen, der sie „erdrücken“ will.  Verabredungen werden nicht mehr eingehalten. Sie sind schlecht gelaunt, wirken schwermütig. Immer dann wenn es am Schönsten ist, brechen Bindungsangst-Betroffene aus der Beziehung aus. Bindungsangst ist geprägt von der Angst eine feste Partnerschaft einzugehen und zu der Beziehung zu stehen.

Welche Anzeichen gibt es?

Auffällige Anzeichen für eine bestehende Bindungsangst sind eine gesteigerte Gefühlskälte, die Angst davor sich festzulegen, die Scheu davor konkrete Zukunftspläne zu schmieden, häufig wechselnde Sexualpartner, ein fehlender engerer Freundeskreis, kontaktscheue, übergroße Erwartungen an den Partner, ein übersteigertes Bedürfnis nach Nähe sowie die negative Eigenschaft immer wieder Streit vom Zaun zu brechen um sich dann zurückziehen zu können.

Bindungsangst und die Ursachen

Die Ursachen der Bindungsangst sind innere manifestierte Ängste, welche von Betroffenen oftmals nicht als solche bewusst wahrgenommen werden. Bindungsangst spiegelt die Angst vor Enttäuschung, Verlust von Vertrauen, welche oftmals aus alten Beziehungen und damit verbundenen Verletzungen sowie den Verlusten oder gar Erlebnissen aus der Kindheit her rühren. Weiterhin bedeutet Bindungsangst, die Angst vor dem Verlust oder der Einschränkung der eigenen Unabhängigkeit oder Selbstständigkeit sowie der Verlust der eigenen Freiheit. Nicht selten ist die Bindungsangst auch nur die Angst vor intensiver Nähe.

Bindungsangst-Betroffene verbinden mit intensiver Nähe die Angst vor Ablehnung, vor Bevormundung, vor dem Missbrauch ihrer Gefühle, ausgenutzt oder bloßgestellt zu werden, vor Fehlern, vor dem Versagen, vor Verpflichtungen und Verantwortung sowie die Angst vor den eigenen Gefühlen, Vereinnahmung oder gar Hilflosigkeit. Bindungsangst gestörte Menschen hegen die Angst vor sich selbst, als auch die Angst vor der Reaktion des Partners.

Kindheit und Bindungsangst

Die Ängste, welche in unmittelbarem Zusammenhang mit der Bindungsangst stehen, resultieren zumeist aus negativen Erfahrungen in der Kindheit. Diese negativen Erfahrungen hat Betroffene gelehrt, dass Vertrauen, Nähe und das sich aufeinander Einlassen an seelischen Schmerz und mitunter an Gefahr geknüpft ist. Innerlich, manches mal auch völlig unterbewusst haben sich Betroffene entschieden aufgrund der negativen Erfahrungen nie wieder jemanden an sich heranzulassen. Dieser Selbstschutz bewahrt Betroffene davor den Schmerz noch einmal durchleben zu müssen. Zum inneren Selbstschutz können auch Missbrauchserfahrungen, ständiges kritisieren durch die Eltern oder Dritte, die Bevorzugung der Geschwister, die Scheidung der Eltern, der Tod eines Elternteils sowie eine inkonsistente Erziehungsweise führen. Des Weiteren kann auch die unberechenbare, einschüchternde Verhaltensweise eines Elternteils sowie eine über behütete Erziehung oder die Überforderung in der Erziehung zu dieser kritischen Schlussfolgerung gegenüber dem eigenen ICH für Betroffene führen.

Das Leben betroffener wird fortan bestimmt durch den Leitsatz: “Besser keine Beziehung führen, verletzt zu werden, Schmerz zu fühlen”. Die Möglichkeit diese negativen Erfahrungen durch positive Erfahrungen zu kompensieren nehmen Betroffene sich damit oftmals selbst. Die negative Grundeinstellung wird durch Betroffene niemals in Frage gestellt. Es wird sich weder erlaubt noch riskiert diese innere Grundhaltung zu prüfen oder gar zu überdenken.

Einen weiteren Aspekt der Bindungsangst gekoppelt mit der Angst vor Nähe wird beeinflusst durch das Vorbild der Eltern. Wird von diesen eine distanzierte Beziehung zum Kind ausgelebt, übernehmen Betroffene Kinder diese Art und Weise sich anderen gegenüber zu verhalten. Sie lassen ausschließlich distanzierte Beziehungen zu.

Extreme Verhaltensweisen

Extrem von Bindungsangst Betroffene weisen zudem eine erschreckende Gefühlskälte auf. Aus inniger Überzeugung wünschen sie ihrem Partner alles Gute für die Zukunft beim Verlassen, während sie ihm wenige Stunden zuvor noch “Ich liebe Dich” zugeflüstert haben. Bindungsängstliche Partner verhalten sich mitunter dermaßen gleichgültig, dass der Partner hilflos und verzweifelt, voller Wut bei gleichzeitiger Traurigkeit zurück bleibt.

Bindungsphobiker verwenden zudem einen für den Partner verwirrenden Sprachgebrauch. Statt einem klaren “Ja” oder “Nein” entscheiden sie sich oftmals für ein “Jein”. Der Hauptsprachgebrauch besteht aus dem ständigen Wechsel zwischen “wenn” und “aber”, anstatt entschieden für den Partner einzustehen. Gerade Gefühle, welche die Liebe betreffen, werden von Bindungsangstgeplagten regelregt zerredet.

Bindungsangst-Betroffene übernehmen für ihre eigenen Gefühle, für ihr Handeln und die Beziehung im Ganzen keinerlei Verantwortung. Die Schuld am Scheitern einer Beziehung, dem alten Schmerz sowie negativen Gefühlen trägt immer der Partner oder gar Ex-Partner. Damit verschaffen sich Betroffene einen kurzen Moment der Distanz um sich zurückzuziehen und zu regenerieren.

Das Selbstwertgefühl sowie das Selbstvertrauen dieser Betroffener ist zudem sehr gering ausgeprägt. Die negative Einstellung zu anderen übertragen sie häufig auf sich selbst. In Folge dieser geprägten und manifestierten Verhaltensweise glauben sie fest daran, dass andere Menschen sie auf jeden Fall – früher oder später – ablehnen werden.

Betroffene spiegeln diese Möglichkeit der Ablehnung für sich immer wieder, sodass sie zusätzlich davon überzeugt sind, dass sie selbst nicht in der Lage sind mit der vermeintlichen Ablehnung umzugehen. Sie schützen sich selbst, indem sie niemanden an sich heranlassen. Sie setzten das Gefühl jemanden zu lieben und ihm Nähe zu schenken sowie sich auf ihn einzulassen damit gleich verletzbar zu sein.

Die gute Nachricht: Bindungsangst kann einfach mit Hypnose aufgelöst werden

Um Bindungsangst zu heilen, müssen Betroffene natürlich zunächst erkennen, dass sie an Bindungsangst leiden. Wer sich eine zufriedene, harmonische Beziehung wünscht, sollte erkennen, dass er was ändern muss.

Wie bei allen spezifischen Ängsten, kommt es auch während der Entstehung einer Bindungsangst auf unbewusster psychischer zu einer Verknüpfung zwischen einer Situation und einem negativen geistigen und/oder körperlichen Gefühl. Genauso wie es zu dieser Konditionierung der Angst gekommen ist, lässt sich diese Konditionierung auch mithilfe der Hypnose auch wieder auflösen.

Der entspannte Zustand der Hypnose, ist die beste Voraussetzung, um das neuronale Netzwerk neu zu strukturieren. Es lassen sich auch belastende Situationen besser vergegenwärtigen als im wachen, bewussten Zustand.  Darüber hinaus stehen in der Hypnose gleichzeitig positive Ressourcen direkt zur Verfügung. Während der Sitzung begeben sich Klient und Therapeut gemeinsam in die angstauslösende Situation, um die Blockaden zu lösen und damit die gewünschte Entkoppelung herbeizuführen. Der Klient fühlt sich dabei sicher und geborgen, und nach der Sitzung dieses Gefühl von Freiheit und Stärke genießen.

Bei Bindungsangst ist Ihre Sitzungsdauer in der Regel auf 2-3 Sitzungen begrenzt.

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