Erythrophobie

Die Angst vor dem Erröten – Was genau ist Erythrophobie?

Wovor fürchtet man sich?

Erröten kennt jeder Mensch. Es passiert, wenn man sich über etwas besonders freut, aufgeregt ist oder gelobt wird. Kritisch wird es, wenn man eine intensive Angst vor diesem Erröten oder ein Schamgefühl nach dem Erröten entwickelt. dann entwickelt sich eine Erythrophobie. Wir meinen, dass unser Gegenüber unsere Unsicherheit oder Betroffenheit sieht. Der Betroffene sieht es als extremen Makel an, rot zu werden. So kann eine Angst vor allen Situationen entstehen, wo wir erröten können, dann müssen wir etwas gegen die Angst unternehmen. Ansonsten wird die Angst immer intensiver und es kann passieren, dass wir Situationen, Personen meiden, uns auch abgelehnt fühlen.

Diese Angst vor dem Erröten bezeichnet man in der Fachsprache als Erythrophobie. Wir rufen es unbewusst selbst hervor. Wann immer wir etwas als peinlich oder unangenehm ansehen, erzeugen wir eine unbewusste Anspannung in unserem Körper. Diese äußert sich bei vielen Menschen durch einen roten Kopf. Das  Gehirn wird stärker durchblutet, weil es versucht, einen Ausweg aus der Situation zu finden.

Wann tritt die Angst auf?

Die Angst tritt immer im direkten sozialen Kontakt mit anderen Menschen auf. Dabei ist es relativ egal, ob es um eine kurze Begegnung wie etwa die Begrüssung beim Betreten eines Geschäftes geht oder einen längeren Kontakt wie in einem persönlichen Gespräch oder auch bei einer Rede vor Publikum.

Menschen mit einer Angst vor dem Erröten tun alles, um diesen Makel zu kaschieren. Frauen sind Meister, um mit Make-ups dem Kaschieren es rot Werdens vorzubeugen. Sie gehen zum Beispiel nur mit Schal um den Hals auf die Straße. Eine Erythrophobie kann auch dazu führen, dass Betroffene Hobbys wegen ihrer Angst aufgeben, sich von Freunden und Bekannten zurückziehen, keinen Partner kennenlernen, weil sie sich schämen. Sogar im Beruf nutzen sie Aufstiegsmöglichkeiten nicht, da sie eventuell mehr soziale Kontakte erfordern.

Typische Symptome

Neben dem Erröten von Wangen, Hals und Dekolleté treten bei einer Erythrophobie auch die klassischen Angstsymptome auf: Schweißausbrüche, feuchte Hände, Zittern, Herzrasen, Atemnot oder Übelkeit.

Ursachen für die Erythropobie

Wie bei anderen Ängsten auch, kann der Auslöser eine bestimmte, unangenehme Situation, in der man errötet ist und die nun negativ im Gehirn abgespeichert ist, sein. Häufig sind Menschen betroffen, die ein geringes Selbstwertgefühl haben und deshalb großen Wert darauf legen, was andere über sie denken. Sie wollen möglichst perfekt erscheinen und empfinden das Erröten deshalb als schweren Makel. Im Laufe der Zeit kann daraus ein wahrer Teufelskreis entstehen. Je mehr man versucht, nicht an das Erröten zu denken und es zu vermeiden, desto wahrscheinlicher wird es auftreten. Langsam schleicht sich eine negative Gewohnheit ein. Das Problem tritt häufiger auf und verstärkt sich. Daraus resultiert dann wiederum, dass sich die Angst vor dieser Situation steigert.

Die Angst vor dem Erröten einfach auflösen

Bei Erythrophobie hat sich die Hypnose bewährt. Zum einen geht es darum den Ursachen auf den Grund zu gehen. Zum anderen ist der zutiefst entspannte Zustand der Hypnose förderlich für ein insgesamt positives Körpergefühl. Wie bei allen spezifischen Phobien, kommt es auch während der Entstehung einer Erythrophobie auf unbewusster psychischer sowie zu einer Koppelung zwischen einem Gedanken oder einer Situation und einem negativen seelischen und körperlichen Gefühl.

Genauso wie es aber durch diese Koppelung zur Konditionierung einer Angstreaktion gekommen ist, lässt sich durch eine Entkoppelung eine Konditionierung im gegenteiligen Sinne bewirken. Um diese notwendige Entkoppelung zu erreichen, ist der hochsuggestible, neuronal entspannte Zustand der Hypnose ideal.

Einerseits lassen sich in diesem Zustand belastende Situationen weitaus besser vergegenwärtigen als im wachbewussten Zustand, andererseits stehen in der Trance gleichzeitig seelische Ressourcen für Freude und Entspannung zur direkten Verfügung. Während der Sitzung begeben sich Therapeut und Klient so gemeinsam in die angstauslösenden Situationen, um imaginativ – wie “an Ort und Stelle” – die energetischen Blockaden zu lösen und damit die gewünschte Entkoppelung herbeizuführen.

Bei Angst vor dem Erröten ist Ihre Sitzungsdauer in der Regel auf 2-3 Sitzungen begrenzt.

Sie möchten endlich wieder unbeschwert den Kontakt mit anderen Menschen? Sich wirklich frei fühlen? Nicht mehr an das Rotwerden denken? Schreiben Sie mir eine Nachricht oder rufen Sie mich unverbindlich an unter:

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